geb. 1943 in Innsbruck, studierte Philosophie und Altphilologie. Nach dem Studium lehrte er in Liechtenstein am Collegium Marianum, später an der Universität für Humanwissenschaften und  an der Liechtenstein Universität. 1988 wanderte er im Rahmen eines Sabbaticals drei Monate lang durch Tibet und hielt im Königreich Tonga kulturphilosophische Vorlesungen.

Nachdem er in Paris und Berlin Koran-Arabisch studiert hatte, hielt er an der Karlsruher Hochschule von 2009 bis 2012 die Vorlesungsreihe „Eine peripatetische Ästhetik der muslimischen Welt“. Aufbauend auf diesen Vorlesungen verfasste er den Bestseller „Islam heisst nicht Salam“, der im Zürcher Offizin Verlag erschienen ist.

Seit seinem Studium ist Manfred Schlapp publizistisch und literarisch tätig. 1974 wurde er in den Internationalen PEN-Club aufgenommen. Vier Jahre später gründete er den PEN-Club Liechtenstein, dessen Ehrenpräsident er ist. Er ist u. a. mit dem „Josef-von-Rheinberger-Kulturpreis“ ausgezeichnet worden.